Da hätte es beinahe gekracht

Letzte Woche sind wir nach einiger Zeit mal wieder in der naheliegenden Stadt beim Einkaufen gewesen. Dort gibt es, neben verschiedenen anderen Supermärkten, auch einen Lidl und einen Aldi. Achja, nicht zu vergessen wäre der Polenladen. Der ist nämlich momentan unser Lieblingsladen, denn der hat so gut wie alles was wir brauchen.

Wir fuhren mit dem Auto in der Stadt und um eine Kurve herum um danach links abzubiegen. Da sahen wir ihn: Den Schwertransporter, der ein Mobile Home (transportable Wohneinheit, also quasi ein Haus auf Rädern oder so eine Art übergroßer Wohnwagen für’s Dauerwohnen) geladen hatte.

Naja, oder falls es eine doppelt so breite transportable Wohneinheit ist, wie in dem Fall oben, dann die Hälfte davon.

Da hatte es beinahe gekracht, hätte er nicht noch vor der Brücke gestoppt. Der Grund? Nun, da gab’ es ein kleines Problem: Die Ladung war zu hoch und somit konnte das Fahrzeug nicht unter der niedrigen Brücke hindurchfahren.

Übrigens, solche Transporter sind in unserer Gegend normalerweise (mit Ausnahme zu Zeiten einer Pandemie, natürlich) öfters unterwegs. Wobei die Straßen doch ziemlich knapp, sehr kurvenreich und unübersichtlich sind, schaffen sie es immer wieder ein solches Heim an den dafür geschaffenen Ort zu bringen.

Dem Schwertransporter fährt meistens ein PKW mit Warnlicht voraus. Wenn du ihm begegnest erkennst du oft gleich was ihm folgt, denn das Auto hält sich mehr in der Mitte als in der Spur seiner Straßenseite.

Quer durch Irland siehst du die Mobile Homes hier und dort auf einem Stück Land stehen, hauptsächlich jedoch in Mobile Home, das heißt Holiday (Urlaub) Parks. Hier, entlang der Küste und im Südosten Irlands, befinden sich einige dieser Parks. Deshalb sehen wir diese mit Häusern beladenen Schwertransportern hin und wieder. Und so manches Mal schon hatten wir dabei laut gedacht und gesagt: “Da hätte es aber beinahe gekracht!”

Dieser Beitrag wurde unter Leben in Irland veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.