Zuhause in Irland

Hattest du auch schon schon Sehnsucht nach „zuhause“; ich meine so richtiges Heimweh? Früher, als ich noch klein war, hatte ich das öfters. Es hatte mich dann immer große Überwindung gekostet irgendwo anders übernachten. Ich wollte einfach nicht in der Ferne sein! Alles war so fremd, so ungewohnt dort.

Mit der Zeit, und nach ein paar größeren Umzügen nach und innerhalb den USA, hat sich das geändert. Und seit wir auf der Insel wohnen ist es nicht mehr vorgekommen, dass ich Heimweh hatte. Nunja, eigentlich schon, nämlich immer während eines Hinflugs (nach Deutschland), jedoch nie beim Rückflug. Der Landeanflug war immer eine große Erleichterung für mich: „Endlich wieder zuhause in Irland!“

Im letzten Jahr hat sich das doch nochmal geändert. Irgendwie ist mir diese Pandemie schon ein paar Mal sehr nahe gegangen. Und dabei passierte es wohl: Ich bekam ein paar leichte Rückfälle von Heimweh. Was ich so sehr dabei vermisst hab‘ weiß ich nicht mehr genau.

Irland ist herrlich schön. Hier lebt es sich gut und die Menschen in unserer kleinen Ortschaft sind sehr nett. Wir haben einige Freunde in der näheren Umgebung. Seit zehn Jahren nun leben wir auf der grünen Insel. Irland ist jetzt unser Zuhause.

Warum also das Heimweh? Ich denke es war wohl eher ein Verlangen nach dem Vertrauten wie ich es von früher her gekannt hatte — etwas das mir übermitteln würde, dass alles nicht so schlimm ist und bald vorüber sein wird. Ehrlich gesagt, ich kann es nicht so genau sagen. Vielleicht geht es euch ja auch so während dieser seltsamen Zeit.

Die Insel ist wirklich etwas ganz besonderes. Das fängt bei Nacht mit dem Mond und den Sternen am Himmel an und geht über den Tag hinweg weiter. Der Himmel scheint mir hier viel breiter, größer, klarer zu sein. Ich kann’s nicht recht erklären. Ach, wenn ich es euch nur zeigen könnte! Hm, dazu müsste Stefan mal die Kamera hervorholen um und ein paar Fotos zu machen, denn der ist unser Tech-Guy und Photograph hier.

In zukünftigen Beiträgen wird es mehr über den Himmel über Irland geben. Also, dranbleiben!

Dieser Beitrag wurde unter Sonstiges abgelegt und mit , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.